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Bruder
Klaus als
Fastenführer
Jeder
Faster braucht einen Fastenführer, ein grosses
Fastenvorbild. Bruder Klaus gilt als grösste
Faszination, weil er 20 Jahre ohne Essen und Trinken in
der Einsamkeit seiner geliebten Ranft fastete und lebte.
Auf der Suche nach Gott fand Nikolaus von FIüe das
Fasten als Weg und Methode. Bereits in seinem »normalen
Leben« war er als Ehemann, Vater von fünf Töchtern
und fünf Söhnen, Ratsherr, Bauer und Richter ein
Fastenvorbild, weil er vier Tage in der Woche ohne
Nahrung auskam.
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Seine
Einsiedelei im Ranft ist das Ziel vieler Gläubiger
und Suchender. |
Ein
Zeichen gegen den Zerfall
Wie
heute war auch damals seine Umgebung erfüllt von
Kriegsgeschrei, Hunger und Not, Völlerei und
Trunksucht, so dass er mit seinem Fasten bereits 50
Jahre vor der Reformation ein Zeichen gegen den
Zerfall der Sitten setzen wollte.
Das
Meditationsbild von Bruder Klaus.
Mit
50 Jahren war seine Sehnsucht zu GOTT so gross, dass
er sich von allem trennte, was ihm im Weg stand, um
Gott zu finden. Auf seinem Grabstein in Sachseln
steht geschrieben:
»Anno
1467 ist der selige Bruder Klaus gegangen von Weib
und Kindern in die Wildnis. Diente Gott
20 Jahre und ein halbes ohne leibliche Speise. Ist
gestorben am St. Benediktstag anno 1487. Hier liegt
er begraben.«
So
zog er sich in seine kärgliche Hütte in die Einsamkeit
als Eremit zurück, um in täglichem Gebet und
Meditation die göttliche Gegenwart zu finden. Tief im
Innern auf seinem Herzensgrund wollte er Gott in seiner
goldenen Mitte finden und fand Ihn auch. Von jetzt an
lebte er ohne Nahrungsaufnahme, allein aus der Kraft
Gottes. Er glaubte, dass er das Fasten nicht hätte
aushalten können, wenn er nicht monatlich durch den
blossen Anblick der konsekrierten Hostie die Lebenskraft
erhalten hätte. In einem Bissen Brot ist die ganze
Herrlichkeit GOTTES verborgen. So sah es Bruder Klaus,
und so weiss es jeder Faster, wenn er langsam nach dem
Fastenbrechen sich wieder an das Essen gewöhnt. Äußerste
Konzentration geht von seinem Meditationsbild aus . Im
innersten Punkt sieht er die göttliche Mitte, den göttlichen
Funken, aus dem alle Energie ausgeht und in den alle
Energie wieder zurückkehrt. Sie ist die ungeteilte
Gottheit. Von diesem Mittelpunkt gehen drei Spitzen aus,
die die drei Personen der Dreifaltigkeit bedeuten und
von einem Rad umgeben sind, das Himmel und Erde
umkreist. Das alles ist von den Grenzen eines Vierecks
umschlossen, weil selbst dort, wo Grenzen sind, die
ganze Herrlichkeit GOTTES erfasst werden kann. Selbst in
der geringsten Enge seiner Ranft lebte er in Gegenwart
GOTTES.
Der
Friedensbringer
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Als
er starb, wurde er vom einfachen Volk als grosser
Heiliger verehrt und weltweit als Fastenwunder
angesehen. Die Schweiz verehrt ihn als grossen
Friedensbringer und als Vater des Vaterlands, weil
er der Schweiz die Unabhängigkeit und Freiheit
brachte. Die Kirche brauchte über 500 Jahre, bis
sie ihn 1947 offiziell als Heiligen verehrte. Am
15. Mai 1997 jährt sich zum 50. Mal der Jahrestag
seiner Heiligsprechung durch Papst Plus Xli., der
1935 noch als Kardinal Pacelli am Grabe von Bruder
Klaus in Sachseln gebetet hatte. |
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Papst
Johannes Paul II. betet vor dem Bruder Klaus
Reliquienschrein in der Kirche Sachseln.
(14.4.1984). |
Heute
noch gehen vom Bruder Klaus und insbesondere aus der Nähe
seiner Ranft starke Heilkräfte aus, die man besonders
beim Fasten wahrnehmen kann.
Von
Bruder Klaus wurde das Fasten als Wunder empfunden, das
ihm erlaubte, sich GOTT
zu öffnen und Ihn tief im Inneren zu finden. Er liebte
seine Einsamkeit und betete in der Stille mit Freuden,
als wenn er zum Tanze ginge. Sein Gebet ist Ausdruck für
diese Freude und immer noch ein treuer Begleiter für
jedes Fasten und besonders in der Nachfastenzeit:
Mein
Herr und mein GOTT,
nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Mein Herr
und mein GOTT, gib alles mir, was mich führet zu Dir.
Mein
Herr und mein GOTT, nimm mich mir und gib mich ganz zu
eigen Dir.
«Gefunden»
-20
nahrungslose Jahre!
Ende
der 60er-Jahre wurden Knochen-Reliquien von Bruder Klaus
einer Altersanalyse unterzogen (anthropologisches Institut
der Univ,
Zürich). Der
Gutachter —der die Herkunft der Knochenteile nicht
kannte— in seinem Schlussbericht: «Dieser Mann ist
zwischen 40 und 60 Jahren gestorben.» Bruder Klaus
starb 70jährig. Mit 50 hat er sein Wunderfasten
begonnen. Somit hat er ausser dem gelegentlichen Empfang
des Altarssakramentes für seinen Baustoffwechsel keine
Nährstoffe mehr zugeführt. Der Zellzyklus wurde
abgebrochen. Die Wissenschaft «fand» also seine
letzten zwei zwei Lebensjahrzehnte wieder!
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Umkehren
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Heimkehren
Niklaus
ist als Pilger in nordwestlicher Richtung
aufgebrochen:
«Und
als er damals gegen Liestal kam, dünkte ihn, wie
selbe Stadt und alles darin ganz rot wäre, darob
er erschrak. Deshalb sei er aus ihr weg auf einen
Hof zu einem Bauern gegangen, dem er noch
mancherlei Rede seinen Willen zu verstehen
gegeben, woran der selige Bauer keinen Gefallen
hatte, sondern ihm das widerriet und meinte, er
sollte wieder heimgehen zu den Seinen und daselbst
GOTT
dienen.
Das würde Gott angenehmer sein, als wenn er
andern, fremden Leuten zur Last falle; und er
werde es ruhiger haben, aus der Ursach, dass er
ein Eidgenosse, denen nicht alle gleich hold
waren. Darum ging er in derselben Nacht aus des
Bauern Haus auf das Feld. Da lag er die Nacht bei
einem Zaun, und als er einschlief, kam ein Glanz
und ein Schein vom Himmel; der öffnete ihn am
Bauche, wovon ihm solcher Schmerz geschah, als ob
ihn einer mit einem Messer aufgeschnitten, und
zeigte ihm, dass er wieder Heim und in den Ranft
gehen sollte, was
er auch sofort am Morgen tat.» (Zeugnis
von Erni Rohrer, Freund und Nachbar des Niklaus, im
Kirchenbuch von Sachseln, 1488).
Die
Nacht verbringt Niklaus auf freiem Feld. Ein
Lichtstrahl durchdringt ihn bis ins Innerste. In
dieser Nacht beginnt sein wunderbares Fasten: die
völlige Abstinenz von Speise und Trank. Das
Himmelslicht erinnert an den Stern, den er schon
im Mutterleib gesehen hat: Jetzt erreicht diesen
Pilger Niklaus seine eigentliche Bestimmung. Er
wird für das Volk zum Bruder Klaus, zum
Gottesfreund und Friedenstifter. Er muss umkehren,
heimkehren.
Strenge
Kontrolle und Prüfung
Die
weltlichen und kirchlichen Autoritäten überwachten
und prüften das Wunderfasten dieses neuen
Einsiedlers: «Und was taten nun der Landammann
und die Röte, damit nicht zuletzt sie in dieses
Gerücht, das nun an gar viele Ohren drang,
hineingezogen würden? In ihrer Ungewissheit
umgaben sie den Einsiedler mit vereidigten, argwöhnischen
Hütern, um genau zu beobachten, ob kein Mensch
ihm Speise oder Trank bringe oder er selber etwas
zu sich nehme. Nachdem die Sache so ernsthaft geprüft
worden war, stand mit unzweifelhafter Wahrheit
fest, dass diesem Bruder nichts Ess- oder
Trinkbares (es sei denn vom Himmel) zugetragen
wurde.» (Waldheim
im Reisebericht von 1474).
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Aus
dem Bilderzyklus der Ranftkapelle:
Die
Vision bei Liestal, wo auch seine Hand im 2.
Weltkrieg 1942 am Himmel erschien.
Der
Weihbischof v. Konstanz prüft das wunderbare
Fasten des Bruder Klaus.
(27 .4. 1469).
«Ich
bin das lebendige Brot, das vom
Himmel
herab
gekommen
ist. Wer
von
diesem
Brot isst, wird leben in Ewigkeit» (Joh
6,51)
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Der
zuständige Bischof von Konstanz beauftragte schon
anfangs 1469 seinen Weihbischof, den Einsiedler an Ort
und Stelle zu prüfen, «weil die Leute glauben, er sei
ein heiliger Mann. Doch drängt sich der Verdacht auf,
dass viele einfältige Schäflein Christi verführt
werden und im Aberglauben versinken könnten.» Am 27.
April 1469 kam Weihbischof Thomas in den Ranft und
weihte die Kapelle ein. Er verbrachte einen grossen Teil
des Tages mit Bruder Klaus im Gespräch. Unter anderem
stellte er ihm die Frage, welches die Gott wohlgefälligste
Tugend sei. Als Niklaus antwortete: der Gehorsam, nahm
Thomas Brot und befahl Ihm zu essen. Niklaus konnte es
nur mit grösster Mühe geniessen und auch das Schlücklein
Wein kaum ohne Erbrechen schlürfen. Thomas war hoch
beeindruckt und gab seinem Bischof Bericht.
Ein lebender Heiliger oder ein
Teufel
Im
dekadenten Spatmittelalter, wo religiöser Fanatismus
und weltliche Genusssucht bis überbordeten, steht
dieser Niklaus mit seiner geistigen und körperlichen Nüchternheit
in einem wohltuenden Kontrast. Darum haben die Leute ihn
aufgesucht und um Rat gefragt. Das Fasten ist für
Bruder Klaus eigentlich nichts Aussergewöhnliches. Er
hat es schon immer gewollt. Hans, sein ältester Sohn,
bezeugt 1488 im Kirchenbuch von Sachseln: «So lang er
gedenke, habe sein Vater immer die Welt geflohen und ein
einsiedlerisches Wesen gehabt, nach Frieden getrachtet,
das Böse mit grossem Missfallen gestraft und die
Gerechtigkeit liebgehabt. Auch habe er alle Wochen vier
Tage gefastet und während der Fastenzeit alle Tage
nicht mehr als ein kleines Stücklein Brot und wenig dürre
Birne gegessen. Am Abend sei er stets mit dem Hausvolk
zur Ruhe gegangen, aber jede Nacht, wenn immer er
erwachte, so hörte er, dass sein Vater wieder
aufgestanden war und in der Stube beim Ofen betete, bis
dass er in den Ranft ging.»
«Man
spricht jetzt von einem in der Schweiz, Bruder Niklaus
genannt, der seit vielen Jahren nichts isst. Ist es so,
so muss er ein lebender Heiliger sein, oder ein Teufel.
Entweder oder, ein Mittelding gibt es nicht.» (Matthias
v. Kemnat, um 1475)
Neugierigen
gegenüber, die nach den Ursachen des Wunderfastens
fragten, war Bruder Klaus sehr zurückhaltend und
antwortete: «Gott weiss». Dem Pfarrer lsner hat er
einmal das Geheimnis anvertraut: «Wenn er bei der Messe
sei und der Priester das Sakrament geniesse,
dann empfange er davon eine Stärkung, dass er ohne
Essen und Trinken sein möge, sonst möchte er das nicht
erleiden.» (Kirchenbuch
1488)
Das
Vorbild dieses Heiligen ruft
nicht nach Nachahmung, sondern nach Orientierung.
Mein
Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir!
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert
zu Dir!
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich
ganz zu eigen Dir!
(Gebet des hl. Nikolaus von der Flüe)
Der
HI. Bruder Klaus und Satan
M.F.
Der Teufel hatte an Bruder Klaus wahrhaftig keine
Freude. Wie wird er diesen heiligen Mann gehasst haben,
der durch sein Büsserleben die Menschen anzog, sie
bekehrte oder doch frömmer machte. Dem wollte er
unbedingt abhelfen. Wir wissen aus mehreren Quellen,
dass der HI. Bruder Klaus öfters von Satan geplagt und
versucht worden ist.
Hören
wir den bedeutendenden Ohrenzeugen und Biographen
Heinrich Wölflin aus Bern:
,,Bruder
Klaus konnte aber bei all diesem strengen Leben den
Nachstellungen des Teufels nicht entgehen; der böse
Feind plagte den Gottesfreund durch Beleidigungen und
Verleumdungen. Oft drang er mit solch stürmischem
Angriff auf das Häuschen ein, dass dem Häuschen
sofortiger Einsturz drohte. Zuweilen betrat er auch in
schreckhafter Gestalt das Gemach, ergriff Klaus bei den
Haaren und zog ihn trotz seines Widerstandes zur Tür
hinaus...“ Schon früher als Bauer beim Dornenaushauen
mit seinem Sohn warf ihn der Teufel mehrere Schritt weit
in ein Dornengebüsch, und er blieb hernach übel
verletzt liegen. Er aber sagte nur: ,,Nun
wohlan in GOTTES Namen, wie hat mich der Teufel so recht
übel behandelt -
doch so
will‘s vielleicht GOTT gehabt haben.
Eines
Tages, Klaus lebte noch nicht lange in der Ranft unten,
erhielt er den Besuch eines vornehmen Edelmannes. An
dessen Gürtel hing eine grosse schwere Geldtasche. Der
Gast begann zu reden: Warum fliehst du die Menschen und
was willst du so allein in dieser Wildnis? Du scheinst
ein kluger und verständiger Mann zu sein und könntest
den anderen grossen Nutzen bringen! Der Heilige hat
seinen Besucher
sofort durchschaut und gemerkt, dass nicht ein Mensch
vor ihm stand. Er fuhr ihn an:
,,0
du armseliger Geist! Was unterweist und belehrst mich
da? Wenn du so weise und klug wärest, hättest du dich
selber besser entschieden, als du noch in der
himmlischen Glorie
warst. Du hast sie verloren und bist in die Tiefe der Hölle
verstossen worden.“
Und
Bruder Klaus machte das Kreuzzeichen und der böse Feind
verschwand.
Satan
als Edelmann
Ein
ander Mal kam ein Reiter hoch zu Ross in Samt und Seide,
bekleidet mit einer goldenen Kette, den Ranft hinunter.
Kopfschüttelnd betrachtete er den Bruder und sprach:
,,Ihr habt ja nicht studiert und könnt unmöglich das
Richtige finden und unterscheiden. Kehrt demütig um zu
den Menschen, die ihr verlassen habt. Glaubt übrigens
nie und nimmer, dass es möglich ist, ein langes Leben
in so grosser Strenge zuzubringen“. Bruder Klaus
erschrak und es kamen ihm grosse Zweifel an all seinem
Tun. In dieser gefährlichen Lage, als alles zu wanken
anfing, begann er zu beten:
,,Herr,
nimm mich
mir
und gib mich
ganz
zu
eigen dir!“
So
flehte er in der Innigkeit seines Herzens. Dabei drehte
er sich unwillkürlich nach der Kapelle Unserer
Lieben Frau, die
heiligen Namen Jesus und Maria aussprechend.
Bruder
Klaus wollte sich wiederum dem Reiter zuwenden, doch
dieser war spurlos verschwunden. Der Heilige merkte,
dass es auch diesmal der ,Lügner von Anbeginn‘
gewesen war und er die Flucht ergreifen musste vor den
Namen JESUS UND MARIA!
Ein
Ehebrecher und die Qual der Verdammten
Ein
Sünder, der seine eigene Frau verlassen hatte und anderen
Frauen nachging, kam
zu Bruder Klaus. Dieser durchschaute ihn sofort
und führte ihn
hinab zur
Melchaa. ''Jetzt
werde ich dir das Los der Menschen zeigen, die
sich der unreinen Liebe hingeben'', sagte Niklaus von Flüe. Sofort nach seinen Worten stiegen zwei feuerglühende Gestalten aus dem Bach, stiegen mit
Geheul und Geschrei ein Stück in die Höhe und krachten
dann mit grosser Gewalt zusammen. Dies wiederholte sich
ein paarmal und dann sanken sie wiederum mit Getöse ins
Wasser. Dem Manne zitterten die Knie und er wurde
aschfahl im Gesicht. Bruder Klaus, voll Mitleid,
stützte ihn und sagte:
''Habt
die Barmherzigkeit Gottes vor
Augen und ändert
Euer Leben, dann wird Euch dieses Los nicht treffen.
Seht, wer seine Zeit in der Liebe Gottes verbringt, dem
geschieht allzeit wohl!“
Gebete
zu Bruder Klaus als Fürsprecher
1.)
zu Bruder Klaus als Fürsprecher
O andächtiger Vater, ein Trost der Armen, wir bitten
dich, du wollest unser treuer
Fürsprecher sein vor Gott dem allmächtigen, in
allen unseren Nöten und besonders in meinem Anliegen,
du wollest es vorbringen Christus dem Herrn, durch das
Verdienst deines tugendreichen Lebens. In grossen
Wunderzeichen bist du geehrt hier auf der Erde, um
Gesundheit zu erwerben, mancherlei Gebrechen zu wenden
an kranken Menschen. Darum bist du zugesellt den Engeln
im himmlischen Hof. Wollest
unser gedenken, damit wir behütet werden vor
Schaden und vor Laster. Amen.
2.)
zu Gott
Allmächtiger Gott, der du nicht aufhörst, alle Tage
durch deine Diener Wunderzeichen zu wirken, verleihe uns
gnädig, dass wir durch Verdienst und Gebet des
andächtigen Bruder Klaus erhalten werden, der
mit grossen Wunderzeichen erschienen ist in dieser Welt,
dass wir väterliche Treue und Trost durch deine Hilfe
empfangen und von Schaden der Seele und des Leibs, von
Schanden und Laster erlöst werden. Amen. Z/Ewig
Nikolaus
von der Flüe
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