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Der Papst

Petrus der Fels

   
   





  
JOHANNES PAUL II: Verborgene kleine 'Zufälle
Bibelstellen zum Thema Petrus und dem Papsttum
Liste aller Päpste
Matthäus 16,18 Kirchliche Ämter und Titel
Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Dir will ich die Schlüssel des Himmelreiches geben. Was du binden wirst auf Erden, wird gebunden sein im Himmel, und was du lösen wirst auf Erden, wird gelöst sein im Himmel.  

Der Schlüssel zum Himmelreich

  • Das sind die Schlüssel zum Himmelreich. Die Auslieferung Gottes an den Menschen, dass er sich bindet an die Geschichte des Menschen. Was Petrus - Felsen der Kirche - auf Erden bindet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was Petrus, Felsen der Kirche, auf Erden löst, das wird auch im Himmel gelöst sein. An diesen Petrus, an diese Kirche, an diese allzumenschlichen Menschen bindet sich Gott und liefert sich uns aus - aus Liebe.

  • Für uns sind daher der Schlüssel zum Himmel die Sakramente, jene Zeichen des Heils, der Bindung und der Auslieferung, die Petrus, dem Felsen der Kirche, anvertraut wurden: Das Sakrament der Gemeinschaft im Bund, die Taufe. Das Sakrament der liebenden Auslieferung Gottes an den Menschen, im Brot des Leibes Christi, in dem sich Gott in unsere Hand legt. Das Sakrament der Verzeihung und des Neuanfangs, in dem ein von Menschen gesprochenes Wort auf Gottes Auftrag ruht.

  • Nicht Fleisch, nicht Blut haben es Petrus eingegeben, nicht seine eigene Geschichte oder Leistung. Er ist Beauftragter Gottes (Papst), wir, seine Kirche, sind Beauftragte und Vertraute Gottes. Dies könnte uns atemlos werden und die Stimme überschlagen lassen, wenn wir es uns ausdenken müßten. Da es uns aber geschenkt ist, dürfen wir dankbar sein. Amen.

 

Der Weg 

  • Die Tatsache, dass Petrus die Schlüssel des Himmelreiches gegeben werden, macht uns auf ein bedauerliches Faktum aufmerksam: Es gibt da ein Schloss vorm Himmelreich. Der Himmel steht uns nicht einfachhin offen. Man spaziert nicht wohlgelaunt und galant in den Himmel, ganz ohne weiteres.

  • In den großen Schwimmbädern gibt es riesige Rutschen. Ganz oben steigt man ein und saust nach unten. Ohne jede Chance zu verlangsamen oder auszusteigen. So kann man natürlich auch leben. Sich einfach auf die vorgefertigte Bahn setzen und lossausen. Nur darf man sich dann nicht darüber beschweren, dass man nicht mehr aussteigen kann. Im Schwimmbad landet man plantschend im Wasser. Im Leben landet man einfach nur ganz unten.

  • Deswegen gibt es die anderen, die nicht nach unten wollen. Sie kaufen sich eine ganz teure Bergsteigerausrüstung und machen sich auf den Weg, schwitzend vor Anstrengung. Mit aller Kraft arbeiten sie sich nach oben. Nur dass im Leben nicht einmal Zeit bleibt, eine schöne Aussicht von der Bergspitze aus zu genießen. Der Aufstieg wird lediglich immer härter, immer verbissener, immer einsamer und immer sinnloser. Ins Himmelreich kommt man so nicht.

 

1. Die Existenz der katholischen Kirche ist tatsächlich ein geistiges Wunder

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel, das eines der wesentlichen Zeugnisse des Glaubens der Urkirche ist, beinhaltet, was die Katholiken der ganzen Welt im Idealfall jeden Sonntag in der Hl. Messe wiederholen, das gläubige Bekennen der "einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche." Diese vier Erkennungszeichen der Kirche Christi finden sich gegenwärtig in der römisch-katholischen Kirche, was nach knapp 2000jährigem Bestehen ein geistiges Wunder genannt werden kann:

A) DIE EINE - EINIGKEIT:

Die katholische Kirche ist eine in sich geeinte Kirche durch ihre Glaubenslehre und durch ihre hl. Sakramente. Ihre Gläubigen aller Völker und Nationen bekennen denselben inhaltlichen Glauben.
Die katholische Kirche ist auch einig durch dasselbe sichtbare Oberhaupt, den Papst als Stellvertreter Jesu Christi. Die mehr als 4000 Bischöfe bewahren ihre Einigkeit durch die konkrete Verbindung mit dem Papst. Im Augenblick ist Benedikt XVI der 264. Nachfolger des Hl. Petrus. Diese Einheit bildet einen Gegensatz zu der Aufspaltung, die man bei den anderen christlichen Konfessionen feststellen kann. Es bestehen mehrere, national-unabhängige orthodoxe Kirchen nebeneinander, und mehrere hundert Konfessionen berufen sich auf den Protestantismus (mit großen Unterschieden in bezug auf die Glaubens- und Sittenlehre).
Nur jene Kirche also, die überall dieselbe unverkürzte Glaubens- und Sittenlehre, dieselben sieben Sakramente und dasselbe Oberhaupt im gegenwärtig regierenden Heiligen Vater besitzt, ist einig und verwirklicht die Einheit im vollen Sinn. Dies ist nur der Fall bei der römisch-katholischen Kirche.

B) DIE HEILIGE - HEILIGKEIT:

Alle informierten Menschen erkennen die große Heiligkeit der katholischen Sittenlehre an (selbst solche, die von sich sagen, daß sie diesen Grundsätzen gemäß nicht leben können oder wollen) in bezug auf die Gebote, die Ratschläge zur Vollkommenheit und die übernatürlichen Kraftmittel, die allen zur Verfügung gestellt werden: Gottesdienst, Sakramente, religiöses Leben.
Die Heiligkeit ist heroisch bei denen, die heiliggesprochen wurden, das heißt vom Papst nach sehr gründlichen Nachforschungen zu Heiligen erklärt wurden. Um Christi willen werden immer noch jedes Jahr in vielen Erdteilen zahlreiche Christen gemartert. Die Heiligkeit wird Tag für Tag gelebt von einer großen Zahl von Priestern, die den Zölibat versprochen haben, von Ordensmännern und -schwestern, die die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des rechtverstandenen Gehorsams ebenso freiwillig abgelegt haben, sowie von sehr vielen Getauften/Gefirmten in ihren christlichen Ehen sowie in ihrem sozialen Einsatz. Keine andere Gesellschaft besitzt solche Merkmale der Heiligkeit, dies kann als geistiges Wunder gelten.
Nur jene Kirche also, welche die volle heilige Lehre Christi und sämtliche Heilsmittel besitzt, um selbst die größten Sünder von Sünde und Unordnung zu heilen und uns heilig zu machen, die auch unzählige Heilige aufweist, welche Gott durch Wunder verherrlicht hat, ist im vollkommenen Sinne heilig. Nur in der katholischen Kirche sind alle von Christus geschenkten Garantiebereiche der Heiligkeit vollkommen erhalten.

C) DIE KATHOLISCHE - KATHOLIZITÄT:

Die (römische) Kirche (des Papstes) ist katholisch, das heißt allgemein; sie erstreckt sich nämlich auf die ganze Erde (eine Milliarde von Gläubigen). Die Verbindung einer solchen Einheit und einer solch unvergleichbaren Universalität, diese Katholizität also, übersteigt menschliches Können. Es ist dies neuerlich ein geistiges Wunder, denn in der Tat ist es so: je zahlreicher und verschiedenartiger die Mitglieder einer Gesellschaft sind, desto schwieriger ist ihre Einheit zu verwirklichen. Die Katholiken der verschiedenen Völker bekennen aber dasselbe Glaubensbekenntnis, trotz der tiefgreifenden Unterschiede von Sprache, Zivilisation, Kultur, ungeachtet des Festhaltens der Menschen an ihren eigenen Meinungen.
Trotz des auf sie ausgeübten Druckes und trotz der Einflüsse verschiedenster Art bewahrt die römisch-katholische Kirche ihre hierarchische Einheit. Es ist Zeichen göttlichen Eingreifens, das allein eine solche Einheit inmitten so großer Verschiedenheit schaffen und erhalten kann. Die anderen Religionen besitzen weder diese Universalität noch diese Einheit.
Nur jene Kirche also, welche den ganzen Glauben und die ganze Moral verkündet, die Fülle der Heilsmittel spendet und damit zu allen Völkern gesandt ist, nur jene Kirche, die also ununterbrochen seit Jesus Christus für alle irdischen Zeiten besteht, ist katholisch. Nur die katholische Kirche ist in diesem Sinne allgemein (ausgerichtet).

D) DIE APOSTOLISCHE - APOSTOLIZITÄT:

Die katholische Kirche ist apostolisch, weil sie auf die Apostel gegründet ist. Sie sind als auserwählten Zeugen von Christus selbst mit einem Auftrag hinausgeschickt (Bibel Mk 3,13 - 14; Brief des hl. Paulus an die Epheser 2,20) worden. Mit Hilfe des Heiligen Geistes, der in ihr wohnt, bewahrt die wahre Kirche die Lehre, das ihr anvertraute Gut des Glaubens, und gibt sie weiter. Die protestantischen Gemeinschaften und Konfessionen sind der apostolischen Nachfolge verlustig gegangen, indem sie aufhörten, in gültiger Form die Bischofsweihe, die sie mit den Aposteln verband, zu verleihen. Was die orthodoxen Kirchen anbelangt, so haben sie die apostolische Nachfolge erhalten, sind jedoch insofern verwundet, als sie sich nicht dem Papst unterstellen.
Je mehr also bei anderen Konfessionen die verkündete Offenbarung bewahrt wurde, desto mehr Mittel zur Heiligung besitzen sie noch (vgl. II. Vatik. Konzil, dogm. Konst LG 8). Mängel in der Glaubens- und Sittenlehre, insbesondere bei protestantischen Gemeinschaften, rühren fast immer vom historischen Bruch her mit der lebendigen Tradition in der einen Kirche Christi. Darum darf das Gebet nicht vernachlässigt werden, daß alle zur Einheit in der Wahrheit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gelangen, damit nach dem Willen Christi nur noch eine sichtbare Herde und ein sichtbarer Hirt (Bibel Joh 10,16) bestehe.
Die Apostolizität, die unverfälschte Lehre der Apostel, tut sich zudem kund in der missionarischen Ausbreitung und im Heroismus all derer, den Priestern, Ordensleute und Laien, die darum bemüht sind, die Seelen für Christus zu gewinnen vor allem in den seit noch nicht langer Zeit christianisierten Kontinenten (Asien und Afrika), ohne einen weiteren Lohn zu erwarten als das Himmelreich.
Nur jene Kirche also, deren erste Vorsteher die Apostel gewesen sind und deren direkte und rechtmäßige Nachfolger der Papst und die Bischöfe sind, nur jene Kirche also, welche die Verfassung Christi und das Weihesakrament unversehrt bewahrt hat und dadurch in allen echten Glaubens- und Sittenfragen absolute Irrtumslosigkeit besitzt und bis zur Wiederkunft Christi durch nichts und niemanden zerstört werden kann, nur jene Kirche ist im vollen Sinne apostolisch. Allein die katholische Kirche ist dieser apostolischen Verfassung vollkommen treu geblieben.

2. Viele physikalische Wunder können als Bestätigung der katholischen Religion als einzig wahrer Religion gelten

Gott ist so gütig, den Seelen zu helfen, die Wahrheit zu erkennen, indem er physikalische Wunder vollbringt (plötzliche und unerklärliche Heilungen, die gänzlich aus dem Rahmen fallen) - zum Beispiel in Lourdes, wo jedes Jahr außergewöhnliche Heilungen stattfinden, die von unparteiischen Instanzen beurkundet werden. Jene Religion kann als heilig erachtet werden, die außerdem von Gott durch Wunder gewissermaßen gutgeheißen wird.
Die katholische Kirche hat ständig verkündet, daß sie die Hüterin des von Gott geoffenbarten Wortes ist (vgl. II. Vatik. Konzil., dogm. Konst. DV 12,3). Wenn sie die Unwahrheit sagen würde, hätte der gütige und weise Gott sie nicht gebilligt; er hätte nicht so viele Menschen über den ganzen Erdkreis und durch Jahrtausende hindurch in einen unüberwindlichen Irrtum fallen lassen. Also dürfen wir gläubig davon ausgehen, daß die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche als einzige Kirche ihren direkten Ursprung in Gott hat.

3. Nachwort des Padre zu dieser entscheidend wichtigen Frage:


Und weil die vier notwendigen Kennzeichen der wahren Kirche nur in der römisch-katholischen Kirche verwirklicht sind, beharrt auch das (letzte) II. Vatikanische Konzil auf dem Standpunkt der Einheit und Einzigkeit der wahren Kirche mit Bezug auf die existierende katholische Kirche. "Dies ist - so wörtlich - die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen" (LG 8). Somit beantwortet auch das letzte der 21 Ökumenischen Konzilien die Frage nach der wahren Kirche eindeutig.
In der katholischen Kirche hat demnach die einzige Kirche Christi ihre Verwirklichung und ihren Bestand. Es gibt keine andere Kirche Christi neben ihr, es gibt nur eine Kirche im Vollsinn. Es ist daher einer der modernen Irrtümer, wegen größerer und kleinerer Abspaltungen in der Geschichte die katholische Kirche nicht mehr als die eine und wahre Kirche Christi zu bekennen. Im Gegenteil: Die Kirche als der Leib Christi ist (als solche) nicht geteilt. Es gibt immer nur den ungeteilten Leib Christi. Alles andere wäre mit der Leib-Christi-Lehre des hl. Paulus unvereinbar. Ein gespaltener Leib wäre nicht lebensfähig.
Wäre die Kirche nämlich wirklich in Wesensteile gespalten, d. h. wäre der Leib Christi wirklich zerrissen, dann bestünde überhaupt kein Leib Christi mehr. Ein zerrissener Leib ist ein toter Körper. Christus hätte dann sogar seine Verheißungen an die Kirche widerrufen, vor allem eben Mt 16,18: ,Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen"!
Weil also die katholische Kirche unzerstörbar die wahre und eine Kirche Christi ist, deshalb hieß die Woche vom 18. bis 25. Jänner 1995 z. B. nicht "Gebetswoche für die Einheit der Kirche oder gar der Kirchen", sondern wir müssen genau hinhören: "Gebetswoche für die Einheit der Christen. Denn nicht die katholische Kirche ist gespalten, sondern die Christenheit. Auch im neuen römischen Direktorium über den Ökumenismus vom März 1993 lesen wir: "Die Katholiken (...) bekennen, daß sich die Fülle der geoffenbarten Wahrheit, der Sakramente und des Amtes ... in der katholischen Gemeinschaft der Kirche findet (...) In der Tat ist die Fülle der Einheit der Kirche Christi in der katholischen Kirche bewahrt worden (...) Das Konzil stellt fest: 'Diese Einheit ... besteht in der Kirche als etwas, das sie nie verlieren kann'."
(Nr. 18)
Z/Ewig

NATÜRLICH MÜSSTE DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE NACH MENSCHLICHEM ERMESSEN LÄNGST UNTERGEGANGEN SEIN, DARUM DÜRFEN WIR IN IHRER FORTLAUFENDEN EXISTENZ UND DEM BEWAHREN DER NOTWENDIGEN KENNZEICHEN DER WAHREN RELIGION (EINIG, HEILIG, KATHOLISCH, APOSTOLISCH) EIN GEISTIGES WUNDER ERBLICKEN.

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JOHANNES PAUL II: Verborgene kleine 'Zufälle' und Prophezeiungen stellen sich weiterhin ein.

Päpste sind mystisch. Wir machen aus ihnen Bürokraten (zumindest in den Medien), aber sie sind nicht blosse Führer. Sie sind mystisch und dies war vor allem für Johannes Paul II. der Fall.

Daran wurden wir besonders an diesem letzten Freitag, dem 13. Mai 2005, erinnert, dem Jahrestag des Attentats auf das Leben von Johannes Paul II. und der ersten Erscheinung von Fatima im Jahr 1917.

Bemerkenswert: Es war auch am Freitag, dem 13. Mai 2005, als  Papst Benedikt XVI. die unübliche Beschleunigung des Seligsprechungs-prozesses für Johannes Paul II. ankündigte. 

Dies war der Papst, Johannes Paul II., der im dritten Geheimnis von Fatima gemeint war. Dies war der Papst, der Jacinta und Francisco Marto selig sprach, zwei der Seher von Fatima. Dies war der Papst, der den dritten Teil des Geheimnisses von Fatima veröffentlichte. Dies war der Papst, der am 2. April starb – am ersten Samstag des Monats, passend mit der in den Fatima-Geheimnissen propagierten Verehrung des Herz-Mariä-Sühne-Samstages (jeweils am ersten Monats-Samstag) . Diese Verehrung wurde zum ersten Mal bei der Erscheinung am 13. Juli 1917 erwähnt. Nachdem die Muttergottes den drei Kindern in einer Vision die Hölle zeigte und sagte: „Ihr habt die Hölle gesehen, in die die Seelen der armen Sünder gehen. Um sie zu retten, wünscht Gott, in der Welt die Verehrung meines Unbefleckten Herzens zu errichten. Wenn das, was ich sage, getan wird, werden viele Seelen gerettet und es wird Frieden sein... Ich werde kommen, um die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern...

Was hat indessen die Zahl 13 zu bedeuten? Liegt in Zahlen wirklich eine tiefere Bedeutung? Vielleicht können wir dies in der Zukunft entdecken. Es gibt jene, die geltend machen, dass die Zahl 13 ein verschlüsseltes Zeichen für Maria selber sei. Der Buchstabe „M“, der oft in der heiligen Kunst und symbolisch für Maria  verwendet wird, ist der 13. Buchstabe im hebräischen, römischen und englischen Alphabet. Die Erscheinungen von Maria in Fatima begannen am 13. Mai, im traditionellen Marienmonat (für Anmut Marias und das neue aufkeimende Leben im Frühling) und endeten am 13. Oktober, im Monat des Rosenkranzes (wegen der Erinnerung an die Schlacht von Lepanto im Oktober 1571, als die Katholiken eine viel stärkere muslimische Armada durch das Gebet des Rosenkranzes besiegten). Sr. Lucia schliesslich starb am 13. Februar 2005.

(Anmerkung des Übersetzers dieses Artikels: 13.02.2005 = Quersumme 13! und weiter: Todestag von Papst Johannes Paul II.: 2.4.2005 = Quersumme 13; Todeszeitpunkt nach europäischer Schreibweise: 21.37 Uhr = Quersumme 13!)

Was immer die Bedeutung von Zahlen sein mag, ist es anderseits nicht leicht zu leugnen, dass eine starke Fürbitte vorzuliegen scheint, wenn es um den verstorbenen Johannes Paul II. geht. Viele gibt es, die bereits von seiner Hilfe erzählt haben. Er scheint fast sofort in die Front der fürbittenden Heiligen aufgestiegen zu sein. In der Tat, wenn der gegenwärtige Trend anhält, wird Papst Johannes Paul nicht nur den Platz eines grossen Pontifexes (wie Papst Gregor der Grosse) einnehmen, sondern auch ein solcher Heiliger wie Pater Pio werden. 

Wir glauben, dass sein Nachfolger Benedikt XVI (“von der Glorie des Olivenbaums”, das den angeführten Prophezeiungen des Hl. Malachias zu entsprechen scheint ), dass also Benedikt wenigstens einige dieser mystischen Aspekte bewahren möchte. Wir halten fest, dass der frühere Kardinal Ratzinger letzte Woche die Aufmerksamkeit auf Fatima lenkte (anlässlich der Mittwochsaudienz vom 11.5. und Vorbereitung auf den 13.5.) und dass er auch vor der Statute von Guadalupe, (Erscheinung in Mexico im 16. Jahrhundert) betete, während seine wichtige Ernennung für die „Glaubenskongregation“, Erzbischof William Levada, nach seiner Ernennung am 13. Mai, Unsere Frau von Fatima anflehte.
Als er selbst für viele Jahre Präfekt der Glaubenskongregation war, verteidigte Benedikt die Erscheinung von Medjugorje und der neue Präfekt, Erzbischof Levada, war gegenüber Erscheinungen – auf alle Fälle bis anhin – offen.

Zufall ist Zufall, aber dann folgt die Überraschung. Wir sagten, dass dieser Papst voll von Überraschungen sei, und eine der ersten war seine schnelle Entscheidung, für seinen Vorgänger die Seligsprechung zu eröffnen.

Mystik?

Es gibt das Internet-Gerücht, das während einer Predigt im Fernsehen entstand, als ein Priester kürzlich von einem Gespräch mit einem anderen Priester in der Sakristei von St. Peter erzählte, der angeblich sagte: Ich muss dir sagen, dass ich vor einigen Tagen an einem Exorzismus in Rom teilnahm, an dem ein Priester, der der eigentliche Exorzist war, mit mir  zusammen und ein paar anderen Priestern über diese Person sechs oder sieben Stunden lang beteten. Wir beteten für die Befreiung dieser Person.

“Offensichtlich” bemerkte der Priester, “war diese Person besessen“. Deshalb absolvierten sie den Ritus des Exorzismus, den die Kirche für solche Fälle vorsieht. "

“Und dann gab es in diesen sechs Stunden des Non-Stop-Gebetes einen Moment, als sie schwach wurden; sie wurden dann selbst attackiert und konnten den Bösen im Raum buchstäblich spüren. In einem speziellen Augenblick passierte Folgendes: Sie sagten, dass die von ihnen exorzierte Person zu sprechen begann.

Und offenbar stellte sich heraus, dass diese Person sagte, unsere gesegnete Mutter hätte diesem Dämon über Papst Benedikt XVI.  zu sprechen befohlen: Und hier ist, was er sagte (es handelt sich um den Dämon der durch diese eindeutig besessene Person sprach):

„Wir versuchten, es zu aufzuhalten. Wir versuchten, es aufzuhalten. Wir versuchten, es aufzuhalten.“ Noch und noch auf diese schreiende Art, auf diese Art mit einer schrecklichen Stimme, die aus dieser Person heraustrat. Und die Person erklärte weiter, dass „Sie“, SIE, SIE, unsere Frau es war, die es ermöglichte, dass all dies geschah, sie befehligte diesen Dämon. In der Tat befahl sie diesem Dämon diese Dinge auszusprechen und diese Dinge zu kreischen. Dieses „Wir versuchten, diese Wahl zu stoppen, aber wir konnten nicht.“ (Aus: SPIRIT DAILY, Mai 2005 www.spiritdaily.com )

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Bibelstellen zum Thema Petrus und dem Papsttum

Mat. Kap.16  

Vers

18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Jo. Kap. 21  

Vers

15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!

16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

 

Lk Kap. 22

Vers

31 Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf.

32 Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.

 

Predigt des Papstes   07/11/2006

Nicht nur deutsche, sondern auch Schweizer Bischöfe sind derzeit auf Ad-Limina-Besuch beim Papst in Rom. Heute morgen nahmen Schweizer Oberhirten im Apostolischen Palast des Vatikans an der Frühmesse von Benedikt XVI. teil. Hören Sie hier exklusiv die Predigt, die der Papst den Bischöfen hinter verschlossenen Türen hielt.

 Audio       2,26 MB  

Ad-Limina-Besuch: Alle fünf Jahre ist jeder Bischof nach dem Kirchenrecht zu einem „Ad-limina“- Besuch in Rom verpflichtet. Hauptzweck dieser Reise ist es, dem Papst über die Situation im jeweiligen Bistum zu berichten. Gleichzeitig wird der Besuch genutzt, um Gespräche in den verschiedenen vatikanischen Dikasterien (= päpstliche Behörden) zu führen. Seinen Ursprung hat der „Ad-limina“-Besuch in der Pilgerfahrt zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus in Rom, auf lateinisch „Visitatio ad liminum Apostolorum“. Durchschnittlich kommen jedes Jahr etwa 500 Bischöfe zu Ad-limina-Besuchen nach Rom.

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Liste Päpste  nach Zeit geordnet

1. Petrus 33-67
2. Linus 67-76
3. Anaclet 76-88
4. Clemens I. 88-97
5. Evaristus 97-105
6. Alexander I. 105-115
7. Sixtus I. 115-125
8. Telesphorus 125-136
9. Hyginus 136-140
10. Pius I. 140-155
11. Anicet 155-166
12. Soter 166-175
13. Eleutherus 175-189
14. Victor I. 189-199
15. Zephyrin 199-217
16. Calixtus I. 217-222
17. Urban I. 222-230
18. Pontian 21.07.230-28.09.235
19. Anterus 21.11.235-03.01.236
20. Fabian 10.01.236-20.01.250
21. Kornelius 03.251-06.253
22. Lucius I. 25.06.253-05.03.254
23. Stephan I. 12.05.254-02.08.257
24. Sixtus II. 30.08.257-06.08.258
25. Dionysius 22.08.259-26.12.268
26. Felix I. 05.01.269-30.12.274
27. Eutychianus 04.01.275-07.12.283
28. Kajus 17.12.283-22.04.296
29. Marcellinus 30.06.296-25.10.304
30. Marcellus I. 27.05.308-16.01.309
31. Eusebius 18.04.309-17.08.309
32. Miltiades 02.07.311-11.01.314
33. Silvester I. 31.01.314-31.12.335
34. Markus 18.01.336-07.10.336
35. Julius I. 06.02.337-12.04.352
36. Liberius 17.05.352-24.09.366
37. Damasus I. 01.10.366-11.12.384
38. Siricius 22.12.384-26.11.399
39. Anastasius I. 27.11.399-19.12.401
40. Innozenz I. 22.12.401-12.03.417
41. Zosimus 18.03.417-26.12.418
42. Bonifatius I. 29.12.418-04.09.422
43. Coelestin I. 10.09.422-27.07.432
44. Sixtus III. 31.07.432-19.08.440
45. Leo I. der Große 29.09.440-10.11.461
46. Hilarius 19.11.461-29.02.468
47. Simplicius 03.03.468-10.03.483
48. Felix III. 13.03.483-01.03.492
49. Gelasius I. 01.03.492-21.11.496
50. Anastasius II. 24.11.496-19.11.498
51. Symmachus 22.11.498-19.07.514
52. Hormisdas 20.07.514-06.08.523
53. Johannes I. 13.08.523-18.05.526
54. Felix IV. 12.07.526-22.09.530
55. Bonifatius II. 22.09.530-17.10.532
56. Johannes II. 02.01.533-08.05.535
57. Agapet I. 13.05.535-22.04.536
58. Silverius 01.06.536-11.11.537
59. Vigilius 29.03.537-07.06.555
60. Pelagius I. 16.04.556-04.03.561
61. Johannes III. 17.07.561-13.07.574
62. Benedikt I. 02.06.575-30.07.579
63. Pelagius II. 26.11.579-07.02.590
64. Gregor I. der Große 03.09.590-12.03.604
65. Sabinian 13.09.604-22.02.606
66. Bonifatius III. 19.02.607-12.11.607
67. Bonifatius IV. 25.08.608-08.05.615
68. Adeodatus I. 19.10.615-08.11.618
69. Bonifatius V. 23.12.619-25.10.625
70. Honorius I. 27.10.625-12.10.638
71. Severin 28.05.640-02.08.640
72. Johannes IV. 24.12.640-12.10.642
73. Theodor I. 24.11.642-14.05.649
74. Martin I. 07.649-16.09.655
75. Eugen I. 10.08.654-02.06.657
76. Vitalianus 30.07.657-27.01.672
77. Adeodatus II. 11.04.672-17.06.676
78. Donus 02.11.676-11.04.678
79. Agatho 27.06.678-10.01.681
80. Leo II. 17.08.682-03.07.683
81. Benedikt II. 26.06.684-08.05.685
82. Johannes V. 23.07.685-02.08.686
83. Konon 21.10.686-21.09.687
84. Sergius I. 15.12.687-08.09.701
85. Johannes VI. 30.10.701-11.01.705
86. Johannes VII. 01.03.705-18.10.707
87. Sisinnius 15.01.708-04.02.708
88. Konstantin 25.03.708-09.04.715
89. Gregor II. 19.05.715-11.02.731
90. Gregor III. 18.03.731-11.741
91. Zacharias 10.12.741-22.03.752
92. Stephan II. 26.03.752-26.04.757
93. Paul I. 04.757-28.06.767
94. Stephan III. 01.08.768-24.01.772
95. Hadrian I. 01.02.772-25.12.795
96. Leo III. 26.12.795-12.06.816
97. Stephan IV. 22.06.816-24.01.817
98. Paschalis I. 25.01.817-11.02.824
99. Eugen II. 05.824-08.827
100. Valentin 08.827-09.827
101. Gregor IV. 827-01.844
102. Sergius II. 01.844-27.01.847
103. Leo IV. 01.847-17.07.855
104. Benedikt III. 07.855-17.04.858
105. Nikolaus I. der Große 24.04.858-13.11.867
106. Hadrian II. 14.12.867-14.12.872
107. Johannes VIII. 14.12.872-16.12.882
108. Martin II. 16.12.882-15.05.884
109. Hadrian III. 17.05.884-09.885
110. Stephan V. 09.885-14.09.891
111. Formosus 06.10.891-04.04.896
112. Bonifatius VI. 04.896-04.896
113. Stephan VI. 05.896-08.897
114. Romanus 08.897-11.897
115. Theodor II. 12.897-12.897
116. Johannes IX. 01.898-01.900
117. Benedikt IV. 01.900-07.903
118. Leo V. 07.903.-09.903
119. Sergius III. 29.01.904-14.04.911
120. Anastasius III. 04.911-06.913
121. Lando 07.913-02.914
122. Johannes X. 03.914-05.928
123. Leo VI. 05.928-12.928
124. Stephan VII. 12.928-02.931
125. Johannes XI. 03.931-12.935
126. Leo VII. 03.01.936-13.07.939
127. Stephan VII. 14.07.939-10.942
128. Martin III. 30.10.942-05.946
129. Agapet II. 10.05.946-12.955
130. Johannes XII. 16.12.955-14.05.964
131. Leo VIII. 06.12.963-01.03.965
132. Benedikt V. 22.05.964-04.07.966
133. Johannes XIII. 01.10.965-06.09.972
134. Benedikt VI. 19.01.973-06.974
135. Benedikt VII. 10.974-10.07.983
136. Johannes XIV. 12.983-20.08.984
137. Johannes XV. 08.985-03.996
138. Gregor V. 03.05.996-18.02.999
139. Silvester II. 02.04.999-12.05.1003
140. Johannes XVII. 06.1003-12.1003
141. Johannes XVIII. 01.1004-07.1009
142. Sergius IV. 31.07.1009-12.05.1012
143. Benedikt VIII. 18.05.1012-09.04.1024
144. Johannes XIX. 04.1024-1032
145. Benedikt IX. 1032-1044
146. Silvester III. 20.01.1045-10.02.1045
147. Benedikt IX. 10.04.1045-01.05.1045
148. Gregor VI. 05.05.1045-20.12.1046
149. Clemens II. 24.12.1046-09.10.1047
150. Benedikt IX. 08.11.1047-17.07.1048
151. Damasus II. 17.07.1048-09.08.1048
152. Leo IX. 12.02.1049-19.04.1054
153. Victor II. 16.04.1055-28.07.1057
154. Stephan IX. 03.08.1057-29.03.1058
155. Nikolaus II. 24.01.1059-27.07.1061
156. Alexander II. 01.10.1061-21.04.1073
157. Gregor VII. 22.04.1073-25.05.1085
158. Victor III. 24.05.1086-06.09.1087
159. Urban II. 12.03.1088-29.07.1099
160. Paschalis II. 13.08.1099-21.01.1118
161. Gelasius II. 24.01.1118-28.01.1119
162. Calixtus II. 02.02.1119-13.12.1124
163. Honorius II. 15.12.1124-13.02.1130
164. Innozenz II. 14.02.1130-24.09.1143
165. Coelestin II. 26.09.1143-08.03.1144
166. Lucius II. 12.03.1144-15.02.1145
167. Eugen III. 15.02.1145-08.07.1153
168. Anastasius IV. 12.07.1153-03.12.1154
169. Hadrian IV. 04.12.1154-01.09.1159
170. Alexander III. 07.09.1159-30.08.1181
171. Lucius III. 01.09.1181-25.11.1185
172. Urban III. 25.11.1185-20.10.1187
173. Gregor VIII. 21.10.1187-17.12.1187
174. Clemens III. 19.12.1187-03.1191
175. Coelestin III. 30.03.1191-08.01.1198
176. Innozenz III. 08.01.1198-16.07.1216
177. Honorius III. 18.07.1216-18.03.1227
178. Gregor IX. 19.03.1227-22.08.1241
179. Coelestin IV. 25.10.1241-10.11.1241
180. Innozenz IV. 25.06.1243-07.12.1254
181. Alexander IV. 12.12.1254-25.05.1261
182. Urban IV. 29.08.1261-02.10.1264
183. Clemens IV. 05.02.1265-29.11.1268
184. Gregor X. 01.09.1271-10.01.1276
185. Innozenz V. 21.01.1276-22.06.1276
186. Hadrian V. 11.07.1276-18.08.1276
187. Johannes XXI. 08.09.1276-20.05.1277
188. Nikolaus III. 25.11.1277-22.08.1280
189. Martin IV. 22.02.1281-28.03.1285
190. Honorius IV. 02.04.1285-03.04.1287
191. Nikolaus IV. 22.02.1288-04.04.1292
192. Coelestin V. 05.07.1294-13.12.1294
193. Bonifatius VIII. 24.12.1294-11.10.1303
194. Benedikt XI. 22.10.1303-07.07.1304
195. Clemens V. 05.06.1305-20.04.1314
1309: Babylonische Gefangenschaft der Kirche in Avignon.
196. Johannes XXII. 07.08.1316-04.12.1334
197. Benedikt XII. 20.12.1334-25.04.1342
198. Clemens VI. 07.05.1342-06.12.1352
199. Innozenz VI. 18.12.1352-12.09.1362
200. Urban V. 28.09.1362-19.12.1370
201. Gregor XI. 30.12.1370-26.03.1378
17.01.1377: Rückkehr nach Rom.
202. Urban VI. 08.04.1378-15.10.1389
203. Bonifatius IX. 02.11.1389-01.10.1404
204. Innozenz VII. 17.10.1404-06.11.1406
205. Gregor XII. 30.11.1406-04.07.1415
206. Martin V. 11.11.1417-20.02.1431
207. Eugen IV. 03.03.1431-23.02.1447
208. Nikolaus V. 06.03.1447-24.03.1455
209. Calixtus III. 08.04.1455-06.08.1458
210. Pius II. 19.08.1458-14.08.1464
211. Paul II. 30.08.1464-26.07.1471
212. Sixtus IV. 09.08.1471-12.08.1484
213. Innozenz VIII. 29.08.1484-25.07.1492
214. Alexander VI. 11.08.1492-18.08.1503
215. Pius III. 22.09.1503-18.10.1503
216. Julius II. 31.10.1503-21.02.1513
217. Leo X. 09.03.1513-01.12.1521
218. Hadrian VI. 09.01.1522-14.09.1523
219. Clemens VII. 19.11.1523-25.09.1534
220. Paul III. 13.10.1534-10.11.1549
221. Julius III. 07.02.1550-23.03.1555
222. Marcellus II. 09.04.1555-01.05.1555
223. Paul IV. 23.05.1555-18.08.1559
224. Pius IV. 25.12.1559-09.12.1565
225. Pius V. 07.01.1566-01.05.1572
226. Gregor XIII. 13.05.1572-10.04.1585
227. Sixtus V. 24.04.1585-27.08.1590
228. Urban VII. 15.09.1590-27.09.1590
229. Gregor XIV. 05.12.1590-16.10.1591
230. Innozenz IX. 29.10.1591-30.12.1591
231. Clemens VIII. 30.01.1592-03.03.1605
232. Leo XI. 01.04.1605-27.04.1605
233. Paul V. 16.05.1605-28.01.1621
234. Gregor XV. 09.02.1621-08.07.1623
235. Urban VIII. 06.08.1623-29.07.1644
236. Innozenz X. 15.09.1644-07.01.1655
237. Alexander VII. 07.04.1655-22.05.1667
238. Clemens IX. 20.06.1667-09.12.1669
239. Clemens X. 29.04.1670-22.07.1676
240. Innozenz XI. 21.09.1676-12.08.1689
241. Alexander VIII. 06.10.1689-01.02.1691
242. Innozenz XII. 12.07.1691-27.09.1700
243. Clemens XI. 23.11.1700-19.03.1721
244. Innozenz XIII. 08.05.1721-07.03.1724
245. Benedikt XIII. 29.05.1724-21.02.1730
246. Clemens XII. 12.07.1730-06.02.1740
247. Benedikt XIV. 17.08.1740-03.05.1758
248. Clemens XIII. 06.07.1758-02.02.1769
249. Clemens XIV. 19.05.1769-22.09.1774
250. Pius VI. 15.02.1775-29.08.1799
251. Pius VII. 14.03.1800-20.08.1823
252. Leo XII. 28.09.1823-10.02.1829
253. Pius VIII. 31.03.1829-30.11.1830
254. Gregor XVI. 02.02.1831-01.06.1846
255. Pius IX. 16.06.1846-07.02.1878
09.10.1870: Ende des Kirchenstaates.
256. Leo XIII. 20.02.1878-20.07.1903
257. Pius X. 04.08.1903-20.08.1914
258. Benedikt XV. 03.09.1914-22.01.1922
259. Pius XI. 06.02.1922-10.02.1939
07.06.1929: Errichtung des Vatikanstaates.
260. Pius XII. 02.03.1939-09.10.1958
261. Johannes XXIII. 28.10.1958-03.06.1963
262. Paul VI. 21.06.1963-06.08.1978
263. Johannes Paul I. 26.08.1978-28.09.1978
264. Johannes Paul II. 16.10.1978-02.04.2005
265. Benedikt XVI. seit 19. April 2005, geboren am 16. April 1927

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Kirchliche Ämter und Titel

Alphabetische Ordnung

ABT - Ein Abt ist der Vorsteher eines zur Abtei erhobenen Klosters. Er wird vom Konvent gewählt und dann geweiht. Er kann wieder abgewählt werden oder resignieren, wobei er zwar die Amtsbefugnisse, nicht aber die Weihe verliert. Der (infulierte) Abt hält Pontifikalgottesdienst, trägt Pektorale, Mitra und Krummstab. Der Erzabt steht als Präses mehreren ihm zugeordneten Abteien voran, ohne die Befugnisse des Abtes in deren Klöstern zu schmälern.

ÄBTISSIN - Sie ist die Vorsteherin eines Frauenklosters, das zur Abtei erhoben wurde. Wird gewählt und eingesegnet. Trägt Pektorale und einen Kreuzstab. Eröffnet und beschließt das Chorgebet. Keine liturgischen Funktionen.

ABTPRIMAS - Der Abtprimas ist der Generalabt aller Benediktinerklöster. Er residiert in Rom. Oft auch zum Bischof geweiht.

ARCHIMANDRIT - Amt und Rang der Ostkirche; entspricht unserem Erzabt. Wird als Ehrentitel auch an Mönche des Westens vergeben, die sich um die Ostkirche verdient gemacht haben.

BISCHOF - Er leitet eine Diözese und besitzt mit seiner Weihe die Vollmacht, Priester zu weihen und zu firmen. Auch einige evangelische Kirchen hielten am Bischofsamt fest. In Deutschland heißen ihre Bischöfe meist LANDESBISCHOF.

BISTUMSVERWESER - Er verwaltet als Kapitularvikar eine Diözese, während der Bischofsstuhl frei oder der Bischof durch Krankheit oder Gewalt verhindert ist.

BRUDER - Anrede an einen Ordensgeistlichen, der keine Priesterweihe besitzt oder anstrebt (Schulbrüder, Barmherzige Brüder) oder an jeden Laienbruder.

DECHANT - Auch Dekan, steht einem Landkapitel der Diözese vor. Ihm obliegt die Investitur der Pfarrer; meist nimmt er auch Orgel- und Glockenweihen sowie Schulvisitationen vor. Der Domdekan steht einem Domkapitel, der Kardinaldekan dem Kollegium der Kardinäle vor.

DIAKON - Helfer in der Seelsorge, zugleich eine der Priesterweihe vorangehende Weihestufe. Der Diakon ist durch die Diakonenweihe zum vielfältigen Dienst in der Gemeinde beauftragt. Aufgabe des Diakons ist ursprünglich die "Diakonie", das heisst, im Geiste Jesu Benachteiligten zu dienen. Zu seinem Liebesdienst gehören auch die Verkündigung der Frohbotschaft und das Mitwirken im Gottesdienst, Feier der Taufe, Hochzeit, Beerdigung. Als Seelsorger begleitet er Menschen mit geistlichen und materiellen Problemen und Nöten.

EHRENDOMHERR - Titel, der besonders verdienten Geistlichen verliehen wird, ohne dass sie damit an der Verwaltung der Diözese beteiligt sind.

FRATER - Anrede an einen Ordensgeistlichen, der eingekleidet ist, in Vorbereitung auf das Priestertum steht, aber noch nicht geweiht ist. Zur Unterscheidung vom Laienbruder.

FÜRSTBISCHOF - Wie Fürstabt, aus der Zeit der geistlichen Fürstentümer überkommener, heute nicht mehr gebrauchter Titel.

GEISTLICHER RAT - Vom Bischof verliehener Ehrentitel eines verdienten Geistlichen. Ohne zusätzliche Weihe und Würde.

GENERALVIKAR - Stellvertreter des Bischofs in der Verwaltung der Diözese. Besitzt Disziplinargewalt, aber keine zusätzliche Weihe.

GUARDIAN - Auf Zeit (meistens 3 Jahre) gewählter Oberer eines Franziskaner oder Kapuzinerklosters.

KANONIKER - Mitglied eines Dom- oder Stiftskapitels. Chorherr.

KAPLAN - Hilfsgeistlicher in der Pfarrei oder (ursprünglich) an einer Kapelle. Früher auch Hofkaplan.

KARDINAL - Höchster kirchlicher Würdenträger nach dem Papst. Von diesem frei ernannt. Er kann als Kurienkardinal an der Regierung der Kirche beteiligt sein oder als Bischof eine Diözese verwalten. Der Kardinalstaatssekretär leitet die auswärtigen Angelegenheiten der Kirche.

KOADJUTOR - Weihbischof, der (meist) mit dem Recht der Nachfolge auf den bischöflichen Stuhl ausgestattet ist.

KOOPERATOR - Dem Pfarrer zuerteilter Hilfsgeistlicher oder Inhaber einer (gestifteten) Kooperator-Stelle.

MONSIGNORE - Abgekürzt Msgr. Vom Papst verliehener Titel für verdiente Geistliche. Gehört zur Gruppe der Päpstlichen Hausprälaten. Auch Bischöfe können mit Monsignore angesprochen werden.

NOVIZENMEISTER - Ein Mönch, der die Novizen eines Klosters während ihrer Probezeit in das klösterliche Leben und die Ordensregel einführt. In Frauenklöstern Novizenmeisterin.

NUNTIUS, APOSTOLISCHER oder DELEGAT oder VIKAR ist ein kirchlicher Würdenträger, der im Auftrag des Apostolischen Stuhles tätig ist. Der Apostolische Nuntius besitzt den Rang eines Botschafters und die Würde eines Erzbischofs. Meist wird er später Kardinal.

ORDENSGENERAL - Hat seinen Sitz in Rom als Oberer seines gesamten Ordens oder seiner Kongregation. Meist, wie bei Benediktinern und Jesuiten, auf Lebenszeit gewählt.

PAPST wird der Bischof von Rom genannt, der als Nachfolger des Petrus das höchste Leitungs- und Lehramt in der universellen Kirche innehat. Bei der Ausübung dieser Primatialgewalt wird er unterstützt von den Kardinälen, der Römischen Kurie, den päpstlichen Legaten, dem Bischofskollegium und der Bischofssynode.

PASTOR - Vorsteher einer Pfarrkirche, dem die ganze Seelsorge seiner Gemeinde obliegt. Heute vorwiegend gebräuchlich für den evangelischen Pfarrer, in manchen Gegenden aber (bes. am Rhein, in Westfalen und in den Niederlanden) umgangssprachlich auch für den katholischen k Pfarrer.

PATER - Anrede eines Ordensgeistlichen, der die Priesterweihe empfangen hat.

PATRIARCH - In den Ostkirchen bischöflicher Vorsteher großer kirchlicher Provinzen (Konstantinopel, Moskau usw.). In der katholischen Kirche Titel einiger Erzbischöfe, z. B. von Venedig oder Lissabon.

PFARRER - Vom Bischof eingewiesener Verwalter einer Pfarrei, der die ordentliche Seelsorge versieht, auch die kirchlichen Standesbücher über Taufen, Eheschließungen, Todesfälle usw. führt. Er bereitet auf den Empfang der Sakramente vor und erteilt meist auch Religionsunterricht. Bei großen Pfarreien wird er von Vikaren, Kaplänen unterstützt.

PONTIFEX MAXIMUS - Titel des Papstes (lat. Brückenbauer), mit dem er als Vermittler zwischen Gott und den Menschen bezeichnet wird.

PRÄFEKT - Als Apostolischer Präfekt in den Missionen mit bischöflichen Vollmachten ausgestatteter Vorsteher eines Missionssprengels. Sonst geistlicher Vorgesetzter in kirchlichen Internaten.

PRÄLAT - Als »Päpstlicher Hausprälat« vom Papst verliehener Titel für besonders verdiente Geistliche. Auch von höheren Würdenträgern wie Bischöfen, Äbten u. a. geführt.

PRIESTER - Geistlicher in der katholischen Kirche, der die Priesterweihe und damit die priesterlichen Vollmachten erhalten hat. Das Weihesakrament verleiht ein unauslöschliches geistiges Siegel (lat.: character indelebilis), das auch bei Laisierung nicht verloren geht.

PRIMAS - Im Mittelalter mit Vorrechten ausgestattete, heute nur noch in Titeln geführte Bezeichnung von Erzbischöfen. In Polen ist der Primas noch mit Sonderrechten und Rangvorzügen ausgestattet. Auch in Ungarn.

PRIOR - Klostervorsteher bei Dominikanern und Karmeliten oder in Benediktiner-Prioraten. In Abteien Stellvertreter des Abtes.

PROVINZIAL - Oberer einer Ordensprovinz von geistlichen Gesellschaften oder Kongregationen.

REKTOR - Vorsteher eines kirchlichen Internats oder kleinerer kirchlicher Einrichtungen (Seminare, Wallfahrten).

SCHWESTER - Meist Sr. geschrieben, Bezeichnung für katholische Ordensfrauen. Vorgesetzte werden mit »Frau« oder »Mutter«(-Oberin) angesprochen.

SPIRITUAL - Eigens mit der geistlichen Führung beauftragte Priester in Konvikten und Frauenklöstern.

SUFFRAGANBISCHOF - Bischof, dessen Diözese einem Erzbischof unterstellt ist. Eine Erzdiözese bildet zusammen mit den Suffragan-Bistümern eine Kirchenprovinz.

SUPERIOR - Vorsteher eines oder mehrerer Klöster. Auch geistlicher Leiter im Mutterhaus von Laienschwestern.

TITULARBISCHOF - Mit der Bischofsweihe ausgestatteter Geistlicher, der keine Diözese regiert, also an der Kurie in Rom oder als Weihbischof tätig ist. Er wird zum Bischof einer untergegangenen oder aus anderen Gründen nicht mehr bestehenden Diözese ernannt. Auch Titularerzbischöfe.

WEIHBISCHOF - Er entlastet oder vertritt den Diözesanbischof in allen Weihehandlungen (Kirchenweihe, Firmung usw.). Besitzt keine Jurisdiktions- oder Verwaltungsvollmacht, wie sie dem Generalvikar übertragen ist. Führt als Titularbischof den Titel einer früheren, inzwischen aufgelassenen Diözese. Häufig Nachfolger des Bischofs.

ZEREMONIAR - Leiter der liturgischen Handlungen bei levitierten oder pontifikalen Festgottesdiensten, die er auch vorbereitet.

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