.Was eine russische
Frau nach dem Tod erlebte
Ich war gottlos,
habe gelogen, verachtete die, die an JESUS glaubten und
führte ein sündiges Leben.
Im Jahr 1965 wurde ich krank. Die Ärzte stellten Krebs
fest. 3 Jahre wurde ich behandelt und hoffte, daß es
besser wird, aber es wurde nicht besser. Dann kam ich
ins Krankenhaus, wo die Ärzte entschieden, mich zu
operieren. Als sie bei der Operation meinen Bauch
aufschnitten, starb ich.
Mit Entsetzen stand ich zwischen den Ärzten und schaute
auf meinen eigenen Körper. Ich stand da und wunderte
mich, daß wir zwei sind. Ich stehe und liege zugleich,
wie ist das möglich? Der Chirurg sprach: "Wie
konnte die noch leben! Ihr Körper ist im vollen
Zerfall. Das ist ein Wunder, daß sie noch lebte."
Mich aber verfolgte nur ein Gedanke: 'Warum sind wir
zwei?'
Als sie mich nach einer Weile zunähten, sprach der
Chirurg: "Gebt sie den jungen Ärzten, daß sie an
ihr lernen." Mein Körper wurde in die Leichenhalle
gefahren und ich ging ihnen nach. Sie legten meinen Körper
auf den Rücken und bedeckten ihn mit einem Leintuch.
Dann kam mein Bruder in die Leichenhalle mit meinem Söhnchen
Andreas. Der weinte und sprach: 'Mutti, warum bist du
gestorben? Ich bin klein. Mit wem werde ich leben?' Ich
umarmte ihn, ich küßte ihn, doch er fühlte nichts.
Auch mein Bruder weinte.
Dann befand ich mich im Haus meines Mannes und der
Schwiegermutter. Ich sah, wie sie alle meine Sachen
durchwühlten und wie sie darum stritten.
Auf einmal erinnerte ich mich an alles, was ich von
Jugend an getan hatte. Ich erschrak, denn es waren
meistens böse Taten. Jetzt ekelten sie mich an.
Dann, ohne zu wollen, stieg ich empor. Ich spürte, daß
mich eine Kraft hob, aber um mich war niemand. Ich ging
durch eine Dunkelheit, doch bald blendete mich ein
starkes Licht. In der Ferne sah ich Bäume mit ungewöhnlich
schönen Blättern. Wunderschön war auch das weiche
Gras. Aber ich wußte nicht, wo ich war. Dann sah ich
eine schöne, hohe Gestalt in langem Gewand. Neben ihr
ging ein Jüngling. Er bedeckte das Gesicht mit seinen Händen.
Er weinte und bat immer um etwas.
Ich entschloß mich, sie zu fragen, wo ich sei. In dem
Moment fing der Jüngling weinend an zu beten. Nun
falteten beide ihre Hände über der Brust wie zum Gebet
und riefen: "HERR, wohin soll sie gehen?"
Das erschütterte mich sehr und ich erinnerte mich, daß
ich gestorben war und mein Leib auf der Erde blieb.
Erneut sah ich alle meine Sünden und dachte:
"Jetzt muß du darüber Rechenschaft geben."
Als ich noch auf der Erde lebte, habe ich wahrlich nicht
geglaubt. Ich wußte nicht, daß es eine Seele und einen
Geist gibt. Dann hörte ich eine Stimme: "Laßt sie
zu ihrem Vater auf die Erde. Denn ich erhörte seine
Gebete. Aber ihr böses, sündiges Leben verdient den
Tod, ewige Pein."
Auf einmal war ich in der Hölle. Schlangen krochen auf
mich und verschiedene Würmer. Sie krochen in meine
Nase, Mund, Augen und Ohren. Ich fing an zu schreien.
Ich hatte Durst. Sie gaben mir Würmer in den Mund. Ich
schrie: "Das kann ich doch nicht essen!" Auf
einmal war CHRISTUS da. Ich flehte IHN an, aber ich
bekam eine furchtbare Antwort.
ER wußte vom Tod eines Neugeborenen, den ich
verschuldet hatte. Auch von Abtreibungen, die ich gefördert
hatte. ER sagte: "Immer rufe ICH Völker, aber sie
hören nicht. Was jeder sät, wird er ernten.“
Nun war mir klar, daß die schwere Krankheit eine
Warnung war, damit ich Buße tue. Aber ich tat es nicht.
Ja, noch mehr hatte ich GOTT gelästert. Ich erinnerte
mich, daß ich die Prediger als Dummköpfe und Zauberer
beschimpft hatte. Ich fing an, den HERRN zu bitten, er möge
sich über mich erbarmen und mich auf die Erde zurücklassen,
weil ich dort einen Sohn hatte.
Es wurde mir gesagt, daß der HERR bald kommt, um zu
richten die Lebendigen und die Toten. Erneut befand ich
mich in der Hölle, jedoch an einem anderen Ort. Da war
Feuer, das furchtbar brannte. Die darin waren, waren
sehr mager. Ihre Augen waren vor Qual aus den Höhlen
hervorgetreten. Überall hörte man furchtbares Jammern:
'Durst, Durst!!'
Es wurde mir gesagt: Die Menschen auf Erden hören von
der Hölle, aber sie glauben nicht daran. Sie halten es
für ein Märchen.
Plötzlich ertönte eine Stimme: "Laßt sie
hinunter auf die Erde!" Nun befand ich mich in
Varna Guel (ein Städtchen in Sibirien). Ich trat in die
Leichenhalle, sah meinen Körper und verspürte Kälte.
In Kürze kamen Männer mit einer weiteren Leiche. Sie
machten Licht und sahen mich auf der Seite liegen.
Erschrocken liefen sie davon! Nach einer Weile kamen sie
zurück und trugen mich ins Krankenhaus.
Ärzte kamen herbei. Einer sagte: "Wir müssen sie
mit Lampen erwärmen." Dann fing ich an zu
sprechen. Alle staunten, daß ich wieder lebte.
Am nächsten Tag brachten sie mir etwas zu essen. Ich
erzählte allen, was mit mir geschehen war: Vom Besuch
des Himmels und der Hölle und riet ihnen, Buße zu tun?
Manche wurden blaß, andere rot, aber etliche horchten
mit angehaltenem Atem.
Dann gaben sie mir eine Flüssigkeit, damit ich nicht
mehr redete. Später kamen einige Ärzte, denen ich auch
alles erzählte. Erneut untersuchten sie mich. Sie
fragten den Chirurg, warum er mich, einen gesunden
Menschen, operiert habe. Überrascht antwortete er:
"Alle Ihre Organe waren im höchsten Zerfall. Jetzt
ist alles ganz neu, wie der Körper eines Kindes."
Alle Ärzte staunten. Ich fragte den Professor, was er
darüber denke. Er antwortete: "Was soll man da
noch überlegen? Der Allmächtige hat Dich
geheilt."
Ich bin 47 Jahre alt, gehe umher und bezeuge den HERRN
JESUS CHRISTUS und verkündige, daß ER bald kommt. -
Vor Gott mit leerer Hand!
Schon sind verstummt der Amsel süße Lieder.
und auch die Blumen tun die Augen zu.
Vom Sternenmantel steigt die Nacht hernieder
und hüllt die allzu laute Welt in Ruh.
Vorbei der Tag mit seinem Lärm und Hasten.
mit seiner eitlen Jagd nach Gut und Geld!
O Mensch, laß einmal Deine Seele rasten
und frage still: wie ist‘s um Dich bestellt?
Ja, frag Dich nur; wohin zielt all Dein Streben?
Nach Glück und Ehre, Gold und schnödem Tand?
Doch hast Du so vertan Dein kurzes Leben,
dann stehst Du einst vor Gott mit leerer Hand!
Jolanthe Haßlwander
O E w i g k e i t , d u D o n n e r w o r t !
O Schwert, das durch die Seele bohrt!
O Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit!
Ich weiß vor großer Traurigkeit
nicht, wo ich mich hinwende.
Mein ganz erschrocknes Herz erbebt.
daß mir die Zung' am Gaumen klebt.
+ + + + +
Kein Mensch kann die Wahrheit verändern,
aber die Wahrheit kann den Menschen verändern.

.
Ein
im Sarge Liegender verkündet seine Verdammnis
Als
der heilige Bruno in Paris studierte, erkrankte ein berühmter
Meister an der Hochschule, wurde mit den heiligen
Sterbesakramenten versehen und starb. Der Leichnam wurde
nach damaliger Sitte unter zahlreicher Begleitung der
Lehrer und Schüler in die Kirche getragen, wo drei Tage
hinter einander für die abgeleibte Seele die
kirchlichen Exequien
gehalten wurden.
Als
man die Totenvigil sang und
der Geistliche die Worte las:
Responde
mihi etc. „Antworte
mir!“
erhob
sich der Tote zum Staunen der Anwesenden im Sarge und
rief aus:
„Ich
bin angeklagt!“
Darauf
legte er sich wieder nieder. Obwohl der Schrecken
allgemein war, glaubte man doch nicht, das Gebet für
den Verstorbenen unterlassen zu müssen. Als man des
andern Tages den Gottesdienst fortsetzte und der
Geistliche wieder die Worte sprach: Responde
mihi etc., erhob sich der
Tote wieder, rief mit kläglicher Stimme:
„Ich
bin verurteilt!“
und
legte sich nieder zur Ruhe. Das Entsetzen war noch größer,
aber auch jetzt beschloß man, die Gebete fortzusetzen,
denn man glaubte nicht, daß der Tote verdammt sei. Am
dritten Tage wurde der Gottesdienst unter dem Zudrange
einer ungemeinen Menge Volkes fortgesetzt und siehe, als
der Geistliche abermals die Worte sprach: Responde
mihi etc., erhob sich der
Tote zum drittenmale und
rief:
„Ich
bin verdammt!“
und
sank wieder in den Sarg zurück. Alle Anwesenden ergriff
Schauder und Entsetzen, am tiefsten aber sah sich Bruno
ergriffen. Er versammelte seine Freunde, verließ mit
ihnen die Welt, zog sich in eine Einöde zurück, gründete
den Karthäuserorden, in welchem er heilig lebte und
1101 heilig starb.

Trauriges
Ende eines unzüchtigen Mönchs und einer Prostituierten
Die
nachfolgende Begebenheit, von der betroffenen Schwester
des Verstorbenen in tiefer Seelennot berichtet,
ereignete sich vor ca. 10 Jahren im Lande Nordrhein-Westfalen.
Ein
Ordensbruder, der sein Leben Gott geweiht hatte, ist -
verführt
durch die Gelegenheit zur Sünde - ganz der Homosexualität
verfallen.
Er war nicht mehr bereit, sein Doppelleben
aufzugeben und frönte diesem von Gott in der hl.
Schrift aufs schwerste verurteilten Laster.
Der
Arme starb eines plötzlichen Todes.
Als sein Leichnam in der Klinik zur Feststellung
der Todesursache aufgebahrt lag, traten zum Entsetzen
des Pflegepersonals aus seinem Mund, aus der Nase und
den Ohren und selbst aus den Augen so entsetzlich
stinkende Würmer heraus, dass die herbeigerufenen Ärzte
die sofortige Wegschaffung des Leichnams in einem isolierten
Sarg verfügten. Alle Anwesenden waren vor
Ekel und
Entsetzen aufs tiefste betroffen.
Erschütternd folgende
Begebenheit
die der
heilige Antonin, der gelehrte Erzbischof von Florenz in
seinen Schriften berichtet. Sie hatte gegen Ende des 15.
Jahrhunderts ganz Norditalien aufgewühlt. Ein junger
Mann aus gutem Haus hatte bei der Beichte eine schwere Sünde
verschwiegen und in diesem Zustand kommuniziert. Von
Woche zu Woche, von Monat zu Monat, verschob er aus
elender Menschenfurcht das dringende Geständnis seiner
Sakrilegien und fuhr sogar fort, weiter zu beichten und
zu kommunizieren. Peinigende Gewissensbisse suchte er
durch grosse Busswerke zum Schweigen zu bringen, so dass
er als Heiliger galt. Da er es nicht mehr aushielt, trat
er in ein Kloster ein. ,,Dort wenigstens werde ich alles
bekennen und meine schrecklichen Sünden ernsthaft büssen",
sagte er sich. Unglücklicherweise wurde er von seinen
Oberen, die ihn von seinem Ruf her kannten, wie ein
kleiner Heiliger empfangen; so verschob er sein Geständnis
auf später und verdoppelte seine Busse. Zwei Jahre
vergingen in diesem bedauernswerten Zustand. Er wagte es
nie, die furchtbare Sündenschuld, die ihn niederdrückte,
zu bekennen. Endlich schien eine tödliche Krankheit ihm
die Last zu erleichtern. ,,Jetzt werde ich alles auf
einen Schlag zugeben", nahm er sich vor. ,,Ich
werde eine Generalbeichte ablegen, bevor ich
sterbe." Aber weil die Eigenliebe die Reue überwog,
bekannte er seine Verfehlungen so undeutlich, dass der
Beichtvater nichts verstehen konnte. Zwar hatte er ein
unbestimmtes Verlangen, anderntags nochmals darauf zu rückzukommen,
aber da überkam ihn ein Anfall geistiger Umnachtung —
und er starb.
In
der Klostergemeinschaft, wo man von seinem schaudervollen
Seelenzustand nichts wusste, sagte man sich:
,,Wenn
der nicht im Himmel ist, wer kommt dann hinein!“
Kreuzchen, Rosenkränze und Medaillen wurden an seinen Händen
angerührt.
Mit
Ehrfurcht wurde sein Körper in die Klosterkirche
getragen und blieb dort im Chor aufgebahrt bis am
anderen Morgen, wo das Begräbnis stattfinden sollte.
Einige Zeit vor Beginn der Zeremonie begab sich ein
Bruder in die Kirche, um die Glocke zu läuten. Plötzlich
sah er beim Altar den
Toten in rotglühenden Ketten; der ganze Körper war wie
in Weissglut. Der arme Bruder fiel erschrocken auf
die Knie, die Augen starr auf die furchtbare Erscheinung
gerichtet. Da sagte der Verworfene: ,,Betet nicht für
mich, ich bin für die ganze Ewigkeit in der Hölle!“
Und er erzählte die beklagenswerte Geschichte seiner
Schande und Sakrilegien; danach verschwand er und
hinterliess in der Kirche einen unerträglichen Gestank,
der sich im ganzen Kloster ausbreitete, wie um die
Wahrheit zu bekräftigen über das, was der Bruder
gerade gesehen und gehört hatte. Die herbeigerufenen
Oberen liessen den Leichnam entfernen, weil sie ihn
eines kirchlichen Begräbnisses unwürdig hielten. —
Welche Tragik für den Verlorenen; es wäre so leicht
gewesen, sich mit Demut und mehr Gottesliebe aus den
Klauen Satans zu befreien. Aber zu spät! Entsetzlich,
wenn eine Seele dieses kurze und doch so schwerwiegende
Wort ewig anklagend vor Augen haben muss! (Abschied
vom Unglauben, Msgr. de Ségur)

Warnungen
einer Priesterseele aus dem Fegefeuer
„Einst diente ich JESUS an
den Stufen des Altars. Nun ist mir die Gnade verliehen
worden, mit JESUS zu sprechen. (...) Ich war
leidenschaftlicher Förderer der Handkommunion. Jetzt
aber will ich es in die Welt hinaus schreien, daß es
wahrhaft ein Sakrileg
(Mißachtung,
Schändung von Heiligem) ist!
Euch allen, ihr Laien, rufe ich zu: Die Hände weg von
Ihm! Er ist der wahre und allmächtige Gott! Wir sind
nicht würdig, Ihn zu berühren!
Kehrt um zur Demut! Kehrt zu
JESUS zurück! Folgt Ihm auf dem engen schwierigen Pfad.
Laßt die Welt sein. Lebt in
euren Seelen die wahre Nachfolge von CHRISTUS (...)
Glaubt mir, die Gerechtigkeit GOTTES erwartet euch!
Ihr müßt die Herde zum Himmel
und nicht in die Verwirrung führen! Auch ihr meine
Brüder müßt eine Entscheidung treffen. Bittet JESUS
darum, daß Er euch das richtige Wissen gebe und die
Menschenfurcht von euch nehme. Kehrt um zum
überlieferten Glauben!
Kehrt um zu dem, was immer
gewesen ist, ist und immer sein wird!
Ich kann es euch sagen, daß es
eine schreckliche Strafe gibt! Wie sehr hat jener zu
leiden, der wie ein Priester den Leib unseres Herrn in
die Hand gibt! Es ist ein immenser Schmerz! Ich gab Ihn
jedem in die Hand. (...) Ich bin leer und tot, noch
toter als ich es auf der Erde sein kann. Es ist dunkel,
kalt und trostlos in mir und um mich herum!
O ihr Leute, die ihr eure
Hände hinstreckt, auch ihr habt zu leiden! Es gibt
viele Seelen hier im Fegefeuer, die leiden, weil sie den
Kommunionempfang mit der Hand akzeptierten.
Jene Seelen leiden jedoch
besonders, die wegen ihrer Menschenfurcht und ihrer
Angst nicht zur Kommunion auf der Zunge zurückgekehrt
sind!
Vergeßt nicht, für eure
Priester zu beten, damit sie umkehren zur wahren Lehre
der Heiligen römisch-katholischen Kirche, zur
Vereinigung mit dem Heiligen Vater,
Papst Johannes Paul
II.
JESUS sagte, daß dreimal an
die Brust geschlagen und gebetet werden soll:
O Herr, ich bin nicht würdig,
daß du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein
Wort, so wird meine Seele gesund.“
Ein missglückter
Selbstmordversuch schildert höllische
Nahtod-Erfahrungen mit Teufeln!
….Wenden wir uns nun der
Gruppe negativer Nahtod-Erfahrungen zu! In
diesen tauchen höllische Bilder auf, wie wir
sie aus Höllendarstellungen früherer
Jahrhunderte kennen ….
Dieses Beispiel
handelt von einem Holzfäller, der vor seinem
Erlebnis keinen religiösen Hintergrund und
kein Interesse an religiösen Dingen besaß,
wohl aber mit einer fanatisch religiösen Frau
verheiratet war. Im Alter von 48 Jahren
versuchte er, sich zu erhängen, nachdem er
wegen Trunkenheit am Steuer seinen
Führerschein und viel Geld verloren hatte.
„Vom Dach des
Geräteschuppens im Hinterhof meines Hauses
sprang ich hinunter. Zum Glück hatte ich den
kaputten Gartenstuhl vergessen, der neben dem
Schuppen lag. Meine Füße trafen auf den Stuhl
und bremsten so meinen Sturz, sonst wäre mein
Genick gebrochen. Ich hing am Strick und wurde
gewürgt. Ich war außerhalb meines physischen
Körpers. Ich sah meinen Körper im Strick
hängen; er sah schrecklich aus. Ich war voller
Angst, konnte aber sehen und hören, aber es
war alles anders - schwer zu erklären. Rund um
mich herum waren Dämonen (Teufel); ich konnte
sie hören, aber nicht sehen. Sie zeterten wie
Amseln. Es war, als ob sie mich gefasst
hätten, um mich für alle Ewigkeit in die Hölle
hineinzuzerren, um mich zu foltern. Es wäre
die schlimmste Art von Hölle gewesen,
hoffnungslos zwischen zwei Welten eingeklemmt,
verloren und verwirrt für alle Ewigkeit
umherzuirren.
Ich musste versuchen, in
meinen Körper zurückzugelangen. O mein Gott,
ich brauchte Hilfe. Ich rannte zum Haus, ging
durch die Tür, ohne sie zu öffnen, schrie zu
meiner Frau hin, aber sie konnte mich nicht
hören, so ging ich direkt in ihren Körper
hinein. Ich konnte mit ihren Augen sehen und
mit ihren Ohren hören. Dann nahm ich
Verbindung auf und hörte sie sagen ,O mein
Gott.’ Sie griff ein Messer vom Küchenstuhl
und rannte hinaus, dorthin, wo ich hing, stieg
auf einen alten Stuhl und kappte den Strick.
Sie konnte keinen Puls finden, obwohl sie
Krankenschwester war. Als die
Rettungsmannschaft kam, hatte mein Herz
aufgehört zu schlagen; auch meine Atmung war
weg“
(Aus dem Buch „Ich war
tot“ von Günter Ewald Seite 237 - 238)
ISBN 978-3-8289-5017-7 Weltbild - Verlag
Bestellmöglichkeit: www.weltbild.de